Category Archives: collaboration

Berliner MacTreff, Wunderkit

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Am 18.01.2012 war ich auf dem Mac Treff in Berlin. Für mich das erste Mal (bin ja auch erst Ende letzten Jahres nach Berlin gezogen…). Den Treff gibt es wohl schon länger (Treffen Nummer 84…) und er war auch recht gut besucht. Ca. 30 Leute dürften es gewesen sein. Die Location war genial – im Restauraunt des CLUBOFFICE. Super erreichbar mit ÖPNV, Parkplätze in ausreichender Zahl, tolle Einrichtung, groß und es gibt sogar Raucherzimmer 😉 Essen und Getränke zu vernünftigen Preisen.

Das nächste Mal (die Treffen finden monatlich statt) werde ich nochmal versuchen Kerstin mitzunehmen – der Treff ist weit davon entfernt nur aus Geeks und Nerds zu bestehen. Alles durchweg normale Leute 😉
Viele hatten Rechner dabei (iPads und iPhones sowieso…) und viele Gespräche verliefen a la “wie machst Du eigentlich das und das in dem und dem Programm?”, “wie kann man…?”, …
Begonnen hat der Abend mit einem Kurzvortrag von Sebastian Romberg, PR-Manager bei den 6Wunderkindern, der Wunderkit vorgestellt hat – so bin ich auch gleich an meine Einladung zur Beta gekommen.
Wunderkit ist auf dem ersten Blick jetzt nicht das super Tool, das alles umkrempelt und super innovativ ist. Aber ich gehe davon aus, dass Wunderkit, seine Anwender trotz massiver Konkurrenz finden wird. Wie es ja auch Wunderlist geschafft hat.
Wunderkit wird wohl im Februar released werden und dann wird auch das Bezahlmodell vorgestellt werden. Stand jetzt ist lediglich bekannt, dass der Pro-Account wohl im einstelligem Eurobetrag pro Monat liegen wird.

Mein erster Eindruck von Wunderkit: schick. Optik ist ähnlich wie bei Wunderlist.
Zweiter Blick: äh, das ist alles?
Wunderkit tritt ja an gegen Podio, Facebook Groups, … viele viele andere Collaboration Tools.

Um das mal positiv zu formulieren: nur die notwendigste Funktionalität, ansprechend für den Anwender verpackt.
Da bin ich prinzipiell erstmal ein Freund von. Und gespannt wie es sich weiterentwickeln wird. Ich kann mir durchaus vorstellen, dass hier eine API mal bereitgestellt wird, damit man eigene Applikationen einhängen kann.

Facebook und Twitter sind von Anfang an integriert bzgl. Anmeldung und Workspace-Member einladen.

Aktueller Funktionsumfang in kurzen Worten:
Man kann unterschiedliche Workspaces anlegen. Jeder Workspace hat Member (arbeiten mit) und Follower (gucken zu, informieren sich…)
Innerhalb des Workspaces stehen dann die Applikationen Dashboard, Tasks und Notes zur Verfügung.
Dashboard: absetzen von Statusmeldungen (einfacher Text)
Tasks: Aufgabenverwaltung mit Listen
Notes: Notizen, einfacher Text

Ich hoffe, dass die Wunderkinder sich nicht zu viel kaputt machen wenn Sie das Bezahlmodell so früh schon in dieser Form einführen werden. Wenn ich es richtig verstanden habe, ist wohl aktuell geplant: alleine-Nutzung immer Free, Collaboration nur mit dem Pro-Account. Die “Gegner” im Collaboration-Markt bieten das aber auch schon im Kostenlos-Bereich an. Schon die Facebook Groups bieten mehr Funktionalität zum Nulltarif.

Was mich sehr verwirrt hat: einer der Teilnehmer (und später zu Hause sogar Kerstin) “das erinnert mich an Google Wave”.
Ähhhh, das war was anderes. (außer natürlich man sagt das, weil ja beides Webapplikationen sind. So gesehen ist ein Passat natürlich auch so ähnlich wie ein Dreirad – haben ja beide Räder unten dran und einen Lenker)

 

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Google Wave ist tot – es lebe “Google Wave in a Box”

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wavelogo.png

vor kurzem gab es ein kleines Lebenszeichen auf dem Google Wave Blog: Google Wave wird bis mindestens Jahresende laufen und es wird an einer Export-Möglichkeit für die Waves gearbeitet. Das Lebenszeichen hieß aber im Endeffekt nur: ja, Google Wave ist wirklich tot.

Nun wurde aber auf dem Google Wave Developer Blog ein neues Open Source Projekt angekündigt: “Wave in a Box”

Hört sich sehr vielversprechend an – ein Komplettpaket für einen eigenen Wave-Server inkl. Client für die Installation auf einem eigenen Server. Mit Gadget-Robot-Data-API Support 🙂

Die geplanten Inhalte des Projekts:

  • eine Applikation mit Server und Webanwendung
  • Konversationen haben die selben Strukturen wie das aktuelle Wave
  • die Webanwendung wird kompletten Support für verschachtelte Konversationen bieten
  • Datenspeicher und Suchimplementierung für den Server (Basis: MongoDB)
  • Verfeinerungen des Client-Server-Protokolls
  • Gadget, Robot und Data API
  • Import von Waves von wave.google.com
  • Federation: Zusammenschluss von Wave in a Box Instanzen

Es wurde auch ganz klar gestellt, dass nicht alle Features der aktuellen Wave-Version enthalten sein werden – wenn ich mir die Liste ansehe, ist das aber durchaus vielversprechend, was wir da bekommen sollen.

weitere Links:  RWW: Google announces Wave in a Box

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Xing-Gruppen zum Thema Zusammenarbeit

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Derzeit moderiere ich auf Xing zwei Gruppen. Beide Gruppen sind von außen lesbar, d.h. man kann auch die jeweiligen RSS-Feeds abonnieren. Zum mitschreiben muss man allerdings der jeweiligen Gruppe beitreten (ohne Genehmigungsprozess).

Faktor Mensch gibt es schon länger – die allgemeine technisch geprägte Gruppe habe ich gerade erst frisch gegründet. Die Trennung passt für mich insofern, da man prinzipiell ja verschiedene Heransgehenweise an die Use Cases hat, mal den Mensch und mal die Technik in den Vordergrund stellt. Den anderen Faktor darf und kann man zwar nicht weglassen, aber man kann den Fokus erstmal setzen.
Early Adopter, Techniker, Programmierer etc. werden wohl hauptsächlich in der Faktor Technik Gruppe ihr zuhause finden, während Teamleiter, Personalverantwortliche, etc. wohl hauptsächlich in der Faktor Mensch sich tummeln werden.

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